Angebote Theaterpädagogik

Hier finden Sie Projektideen die ich gerne auch bei Ihnen umsetze. Einfach auf den Text hinter der Zahl klicken um direkt zur Beschreibung zu kommen.
Ihnen schwebt schon ein konkretes Projekt vor, Ihnen fehlt nur noch die Theaterpädagogin? Dann melden Sie sich gerne direkt bei mir.

Inhalt

  1. Warum Theaterkurse?
  2. Inklusion
  3. Ferienworkshops
  4. Spielclubs – Lasst mich den Löwen auch noch spielen
  5. Improvisationskurse
  6. Julia will das Gift nicht trinken

„Wir haben uns gefreut, dass wir Charlotte Werner für einen Theaterworkshop für 10- bis 14jährige in der Zentralbücherei Bochum gewinnen konnten. Sie hat die teilnehmenden Kinder toll motiviert, die anfängliche Schüchternheit zu überwinden und sich auf das Theaterspielen einzulassen. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und wollten gar keine Pausen machen 😊 Charlotte Werner hat den Wunsch der Kinder, eine selbstgeschriebene Detektivgeschichte zur Aufführung zu bringen, sehr engagiert gefördert und begleitet. Die Aufführung am letzten Tag des Theaterworkshops war ein voller Erfolg – auch die Eltern waren von diesem kreativen Ferienworkshop begeistert und haben direkt nach weiteren Theaterworkshops von Charlotte Werner gefragt. Sehr zu empfehlen – gerne wieder!“

Kathrin Schimpke, Leiterin Kinder- und Jugendbücherei Bochum

Warum Theaterkurse?

Theater spielen fördert die kreative Selbstentfaltung, stärkt Empathie und soziale Kompetenzen, indem es die Selbstreflexion anregt und die persönliche Entwicklung unterstützt. Durch das Eintauchen in verschiedene Rollen und Situationen können Spieler:innen ihre Fantasie und Ausdrucksfähigkeit erweitern und eine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven und Emotionen angeregt. Dies kann zu einem besseren Verständnis der eigenen Gefühle und der anderer führen und somit ein diverses und inklusives Weltbild fördern. Insgesamt trägt Theater spielen somit dazu bei, persönliche Wachstumsprozesse zu fördern und das Selbstbewusstsein zu stärken.

In all meinen Kursen und Formaten spielt das Improvisationstheater eine Rolle da es in besonderem Maße die Fähigkeiten zu zuhören und im Team zu arbeiten stärkt. Durch das spontane Reagieren auf unvorhergesehene Situationen werden Flexibilität und Anpassungsfähigkeit trainiert.

Inklusion

Alle meine Angebote sind inklusiv gestaltbar. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gerne an mich.

Ferienworkshops

Mit nichts als einem Titel und ein bis zwei Sätzen, die den Ideenfluss der Kinder anregen sollen, mache ich mich in den Ferienworkshops gemeinsam mit der Gruppe Kinder auf die Suche nach der Geschichte hinter den Ankündigungssätzen und baue mit ihnen ein kleines Theaterstück von maximal 10 Minuten Länge, das am letzten Tag des Ferienworkshops den Eltern präsentiert wird.

Beispiele für Titel und Sätze:

  • Der Fall der Herzogin. Der Ring der Herzogin ist verschwunden. Mutig macht sich eine Gruppe Kinder auf die Suche um das Rätsel um den verschwundenen Ring zu suchen.
  • Die geheime Hexenbibliothek. In der Bücherei gehen seltsame und geheimnisvolle Dinge vor sich. Und dann ist da noch diese Tür mit den seltsamen Symbolen darauf. Kann es sein, dass sich hier heimlich Hexen und Zauberer treffen?
  • Ein Bücherkrimi. In der Buchhandlung gibt es Krimis zu kaufen. Doch kann die Buchhandlung auch der Ort eines Verbrechens werden?

Für wen und wie lang?

  • Altergruppe zwischen 10/11 und 13/14
  • Teilnehmer:innen Anzahl zwischen 7 und 12.
  • Dauer 4-5 Tage.

Warum?

  • Gemeinsam in der Gruppe kreativ sein
  • Spielfreude
  • Selbstbewusstsein
  • Grundzüge des Storytellings nebenbei erfahren
  • Neue Rollen in sicherem Raum ausprobieren
  • Spontanität üben
  • Neue Perspektiven entdecken

Melden Sie sich gerne mit Ihrer Anfrage bei mir.

Spielclubs – Lasst mich den Löwen auch noch spielen

Theaterspielclub mit Aufführungen

In meinen Spielclubs interpretiere ich mit der Gruppe Theaterstücke oder Buchstoffe neu. Der Gesamte Prozess gliedert sich in vier Phasen auf.

Die erste Phase des Spielclubs, die auch eine Schnupperphase sein kann, dient der Gruppenbildung und dem Kennenlernen. Aufwärm-, Sprech- Körperübungen werden vermischt mit Improvisationsübungen und Techniken der Rollenentwicklung. Die Übungen werden während des gesamten Probenprozesses weitergeführt. Zudem werden 2-3 mögliche Stückvorlagen, die wir gemeinsam überarbeiten können, vorgestellt. Ideen aus der Gruppe für Stücke werden mit in den Vorschlagspool aufgenommen. Die erste Phase endet mit einer Entscheidung für ein Stück.

In der zweiten Phase des Spielclubs erarbeitet die Gruppe über Improvisationen eine eigene Textfassung der Stückvorlage.

Beispiel aus Frühlings Erwachen von Frank Wedekind

Die Jugendlichen bekommen folgenden Text für eine Impro:

„Wendla und ihre Mutter Frau Bergmann in Wendlas Zimmer. Frau Bergmann drängt Wendla ein neues Kleid anzuziehen. Wendla weigert sich, es ist ihr zu lang. Sie bringt ihre Mutter dazu nachzugeben.“

In diese Szene hat ein ehemaliger Spielclub von mir einen „Kleider-Rap“ geschrieben, in dem das kurze und das lange Kleid um Wendlas Aufmerksamkeit buhlen und dabei auch den Druck den Schönheitsideale ausüben kritisiert.

In dieser Phase können alle bei den Improvisationen alle Rollen ausprobieren und ein Gespür dafür bekommen, was sie spielen wollen und welche Rolle jemand anderes vielleicht super spielen könnte. Zudem erleichtert es allen Mitgliedern das Auswendig lernen, da der Text, den sie lernen müssen, aus ihrer Alltagssprache entstanden ist.
Diese Phase endet mit der Verteilung der Rollen und der Ausgabe des gemeinsam geschriebenen Textes.

In der dritten Phase wird geprobt, sowie Kostüm- und Bühnenbild erarbeitet. Änderungen an den Texten die sich auf den Proben ergeben werden eingearbeitet. Die Phase endet mit einer gemeinsamen Erarbeitung eines Werbetextes für das Stück und einem Fototermin für die Ankündigung der Aufführungen.

Die vierte und letzte Phase besteht aus den Endproben und den 1-3 Aufführungen. Spätestens zu Beginn dieser Phase stehen Kostüm- und Bühnenbild stets auf den Proben bereit. Die Proben bestehen hauptsächlich aus Durchläufen des gesamten Stückes. Diese Phase schließt ab mit den Aufführungen.

Für wen und wie lang?

  • Altergruppen: 10/11-13/14 Jahre oder 13/14-19 Jahre oder Mehrgenerationenclub von 9-99 Jahre
  • Teilnehmer:innen Anzahl zwischen 7 und 16 Personen
  • Dauer: 9-10 Monate mit 1x/Woche Probe, 2-3 Probenwochenenden, sowie 2 Wochen Endproben mit 2-3 Proben/Woche.
  • Terminlänge: Reguläre Proben zwischen eineinhalb und zwei Stunden, je nach Altersstufe. Wochenendproben 4Stunden/Tag. Endproben: 2 Stunden/Probe.

Warum?

  • Gemeinsam in der Gruppe kreativ sein
  • Spielfreude
  • Selbstbewusstsein
  • Grundzüge des Storytellings nebenbei erfahren
  • Neue Rollen in sicherem Raum ausprobieren
  • Neue Perspektiven entdecken
  • Spontanität und Teamfähigkeit einüben
  • Klassiker aus neuen Perspektiven entdecken

Melden Sie sich gerne mit Ihrer Anfrage bei mir.

Improvisationskurse

In meinen Improvisationskursen mische ich die Methoden von Keith Johnston und Augusto Boal mit Übungen zur Körperwahrnehmung und zum Training der Stimme.
Spielerisch werden Kreativität und Selbstvertrauen gestärkt, sowie die Fähigkeiten zur Teamarbeit und zur Kommunikation gestärkt.

Ein Improkurs kann entweder unter sich bleiben, oder auf Wunsch der Gruppe in einer öffentlichen improvisierten Aufführung enden.

Für wen und wie lang?

  • Altergruppen: 10/11-13/14 Jahre oder 13/14-19 Jahre oder Erwachsene von 20-99 Jahre
  • Teilnehmer:innen Anzahl zwischen 7 und 12 Personen
  • Dauer: 3-12 Monate, je nach Wunsch. 1x/Woche á 2 Stunden

Warum?

  • Gemeinsam in der Gruppe kreativ sein
  • Spielfreude
  • Selbstbewusstsein
  • Grundzüge des Storytellings nebenbei erfahren
  • Neue Rollen in sicherem Raum ausprobieren
  • Neue Perspektiven entdecken
  • Spontanität und Teamfähigkeit einüben

Melden Sie sich gerne mit Ihrer Anfrage bei mir.

Julia will das Gift nicht trinken

Schauspiel und Schreiben

Frech und frei hinterfragen wir in diesem Kursformat Monologe und Szenen aus den Klassikern. Was wäre, wenn Julia das Gift nicht trinkt? Was wenn Emilia Galotti eine andere Rede hält? Überlebt sie dann?
Über Schreiben, Improvisieren und Figurenarbeit interpretieren wir frech und frei Dialoge und Monologe aus der klassischen Literatur neu.
Szenen und Monologe können von mir vorgegeben oder von Teilnehmer:innen mitgebracht werden.

Dieses Format kann in kurzer Form zum Schnuppern (ca. 4 Stunden) bis zu einem langen Format mit mehreren Treffen verteilt über Monate hinweg gebucht werden.

Gerne entwickle ich auch mit Ihnen zusammen, dass zu Ihrer Institution passende Projekt.

Warum?

  • Klassiker aus einem neuen Blickwinkel entdecken
  • Kreatives Schreiben ausprobieren
  • Auseinandersetzung mit Texten
  • Hinterfragen üben
  • Neue Rollen ausprobieren
  • Neue Perspektiven entdecken

Melden Sie sich gerne mit Ihrer Anfrage bei mir.